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Kapitel 17 -Unterkunft mit Schwänen-

Bellas Mann fragte nach.

„Ist sie denn verfolgt worden?“

Bella nickte heftig mit dem Kopf, dann lachte sie.

„Ja, aber von Piet. Lem ist wirklich unglaublich.“

Bella saß mit ihrem Mann am Frühstückstisch und erläuterte warum Lem so lange verschwunden geblieben war.

„Sie kam von der Vernissage und fuhr relativ spät zurück. Plötzlich bemerkte sie einen ihr dicht folgenden Wagen. Sie fuhr auf die Autobahn und konnte ihn nicht abschütteln. Sie geriet in Panik. Lem ist doch immer viel unterwegs und so erinnerte sie sich an ein schönes kleines Hotel in Utrecht auf dem Weg nach Rotterdam. So fuhr sie ins

Logement Swaenenvecht

und buchte dort ein Zimmer. Von dort aus schrieb sie mir und fühlte sich erst einmal sicher.

„Und als sie am nächsten Morgen in den Speisesaal kam, saß dort Piet. Und der hatte ein ganz schön schlechtes Gewissen.“

„Aber er hatte sie doch noch nie gesehen“, widersprach Bellas Mann.

„Er war auch auf der Vernissage, war ja irgendwas mit Mode, und er hatte das Wort BELLALEMONCELLA und seinen Namen aufgeschnappt und dazu Lems Stimme erkannt. Sie hatten ja schon einmal miteinander telefoniert. Aber er traute sich nicht sie direkt anzusprechen. Sie muss wahnsinnig gut mit ihrem Hut ausgesehen haben. Dann ist er ihr gefolgt, hat aber gemerkt, dass sie Panik bekam.“

„Wieso?“

„Na, sie ist gerast, normalerweise fährt sie nicht schneller als 100 km/h. Dann wollte er sich entschuldigen und ist im selben Hotel abgestiegen. Und am nächsten Morgen haben sie dann zusammen gefrühstückt.“

„Dann ist ja alles gut, aber ich verstehe nicht, warum sie sich nicht wieder bei dir gemeldet hat?“

„Weil sie zuhause Ärger mit Eric bekam. Da war nichts mit Piet. Er hat ihr das aber erst nicht abgenommen, da sie die ganze Nacht unterwegs war. Und dann musste sie die Geschichte mit Willem-Jan beichten. Und da fand er sie furchtbar leichtsinnig und war auch auf mich wütend. er hat nicht locker gelassen und sich mit ihr in den Campingbus gesetzt und sie sind ans Meer gefahren. Waren ja eh Ferien. Außerdem musste sie das Handy ausschalten. Jetzt ist sie zurück und hat ihm versprochen die Finger von dem Fall zu lassen. Er möchte, dass sie lieber die ihr angebotene Vollzeitstelle annehmen soll.“

„Ach, ja?“

„Ja, sie soll den Blödsinn lassen und so wie es aussieht konnte er sie überzeugen! Bella seufzte. „Jetzt sitzt sie zuhause rum und poliert die Einrichtung.“

Dann willst du jetzt ganz alleine diesen Mörder suchen?“

„Geht ja nicht ohne Hilfe.“

„Merkwürdig. Schau mal der Staubsauger sieht so aus als ob er die Tassen durchzählt?“

„Nun, er hat einige Zusatzfunktionen“, meinte Bella.

„Aber trägt er nicht auch dein neues Armband von Etro?“

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