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Kapitel 13 -Verdeckte Ermittlung-

L

em schob sich nach hinten. Sie saß in ihrem Auto und trug ihre große Sonnenbrille. Vorsichtig sah sie durch die Windschutzscheibe. Antje Vermeer hatte das Auto verlassen und ging zu ihrem Hauseingang.

Lem hatte außerhalb der Hochschule auf sie gewartet. Sie wusste, dass sie Antje nervös gemacht hatte. Die hatte ihr Erstaunen zwar ganz gut überspielen können, aber Lem war nun wirklich nicht von gestern.

Die hatte was mit Willem gehabt! Da war sich Lem ganz sicher. Und dann hatte Lem diesen tollen Einfall, sie doch einfach mal zu beschatten. Obwohl sie sich nicht wirklich vorstellen konnte etwas zu erfahren. Schließlich hatte die Professorin ihren Liebhaber sicherlich alleine, wahrscheinlich im Affekt, getötet. Da gab es bestimmt keine Mittäter, die sie jetzt anrufen musste, weil jemand Andeutungen gemacht hatte.

Lem glaubte inzwischen auch zu wissen von wem die Information über das Liebesverhältnis gekommen war. Der Einzige, der BELLALEMONCELLA kannte und wusste, dass sie sich für den Mord interessieren, war Piet. Vielleicht will er doch anbändeln und versucht so mit mir in Kontakt zu kommen.

Ihr Handy klingelte: „Waar ben je?“ Oh Gott, es war ihr Mann. War der tatsächlich schon zuhause?

„Ich bin noch unterwegs. Ich habe heute länger Unterricht. Es wird sehr spät!“

„Aber heute ist doch Mittwoch? Dann bist du doch gar nicht am Institut!“ Er ließ einfach nicht locker.

„Vertretung, Schatz! Ein Kollege ist ganz spontan erkrankt. Ich muss jetzt auflegen! Die Klasse wird sonst ungeduldig. Wartet mit dem Essen nicht auf mich. Danach gibt es sicher noch eine Besprechung.“

Und tschüss.

Lem standen die Schweißperlen auf der Stirn. Gut, dass ihr Mann so viel arbeitete. Eigentlich konnte sie in ihrer Freizeit machen was sie wollte. Musste er ausgerechnet heute früher nach Hause kommen. Und die Rückfahrt von Arnheim nach Rotterdam lag auch noch vor ihr.

Oh! Drüben trat Antje wieder vor die Tür. Sie hatte sich umgezogen und trug jetzt eine Jumpsuit aus Crêpe de Chine mit asymmetrischer Schulterpartie.

MM6 MAISON MARGIELA

Das war jetzt aber doch ein bisschen dick aufgetragen. Ein wenig melaniesk!

Wo will sie denn hin? Lem startete vorsichtig den Motor.

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