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Kapitel 6 -Ein unerwartetes Geschenk-

A

ber Lem, bist du verrückt. Du hast was? Bella wollte sich gar nicht beruhigen.

Ich habe die Zeichnungen gefunden.

Ja, aber dann!

Und einige von ihnen mitgenommen.

Das ist Diebstahl!

Meine Güte, bisher hatte sich niemand so richtig dafür interessiert und sie gesucht.

Das stimmt so nicht, es hatte sie nur niemand gefunden.

Das ist doch jetzt nicht meine Schuld, dass ich erfolgreicher war!

Aber du kannst sie doch nicht einfach einstecken.

Es sind doch nur ein paar.

Wie viele?

Fünf!

Und wie viele sind noch da?

So um die 20. Mensch Bella, das merkt doch keiner.

Und jetzt?

Jetzt sind sie auf dem Weg zu dir, mit der Post.

Was!

Das ist mein Geburtstagspräsent an dich.

Bist du verrückt!

Das sagtest du ja bereits. Es ist doch nichts dabei. Keiner weiß davon.

Schnaub! Schnaub! Schnaub!

Schau doch mal. Die Zeitungen überschlagen sich über das Œuvre von Willem-Jan van de Nelle. Der wird nach seinem Tod noch total berühmt. Dann werden seine Originalentwürfe bestimmt hoch gehandelt.

Du hast Eric nichts davon erzählt?

Nein. Wieso?

Haha, kann ich mir vorstellen, dass der keinen Bock darauf hat mit einer Kriminellen verheiratet zu sein.

Wie gesagt, in ein paar Jahren, wenn Schnee über die ganze Sache gewachsen ist, sind die Entwürfe bestimmt Gold wert und wir können uns endlich einen Urlaub auf Mauritius gönnen.

Lem!

Wir haben doch bisher keinen Euro für die Artikel auf BELLALEMONCELLA bekommen, geschweige denn ein paar Schuhe oder Kleider. Dann haben wir endlich auch mal was von der vielen Arbeit.

Indem wir Diebesgut veräußern?

Wir haben jetzt halt einen Picasso auf dem Dachboden.

Und der Wirt?

Den habe ich um den Finger gewickelt, der hat nichts gemerkt.

Na, wenn das mal so stimmt.

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